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Warum ausgerechnet die Unparteiischen in einer Partei sein müssen

Eigentlich erstaunlich: Wer im Kanton Zürich Richter werden will, muss einer Partei beitreten. Es gebe keine Alternative zu diesem System, sagen die Parteien – und kassieren bis zu 10 Prozent des Richterlohns.

Angehende Richter wechseln die Partei und verlassen sie zuweilen, nachdem sie ein letztes Mal gewählt worden sind: Ziel der Träume ist für viele das Obergericht (Bild).
Angehende Richter wechseln die Partei und verlassen sie zuweilen, nachdem sie ein letztes Mal gewählt worden sind: Ziel der Träume ist für viele das Obergericht (Bild).
Keystone

Just die Unparteiischen müssen Partei bekennen. Das rührt daher, dass die Richterstellen an den oberen Gerichten und Bezirksgerichten nach dem Parteienproporz im Kantonsparlament vergeben werden. «Das kann man hinterfragen», findet Jürg Trachsel, SVP-Fraktionspräsident im Kantonsrat. FDP-Fraktionschef Thomas Vogel erachtet die Frage nach einem anderen Wahlsystem durchaus «für legitim».

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