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Was ist aus Neukoms Revolution geworden?

Er hatte ein grüneres Zürich versprochen, dann schaffte er überraschend die Wahl in den Regierungsrat. Ein knappes Jahr später haben wir Martin Neukom getroffen.

Kevin Brühlmann
«Ist es noch sinnvoll, mit dem Auto durch die Stadt zu fahren?», fragt Regierungsrat Martin Neukom und träumt von einem autofreien Zürich. Foto: Andrea Zahler
«Ist es noch sinnvoll, mit dem Auto durch die Stadt zu fahren?», fragt Regierungsrat Martin Neukom und träumt von einem autofreien Zürich. Foto: Andrea Zahler

Das Wetter in Zürich ist grauenhaft, nass und windig, und im Regierungsgebäude zieht es. Es ist ein Montag Anfang Februar, die Uhr schlägt elf. Das Haus hinkt ein paar Jahrzehnte hinterher. Es sieht noch immer so aus wie in den Dreissigerjahren, als es gebaut wurde. Geheizt wird nach draussen.

An einer Tür im dritten Stock hängt ein Schild: «Dr. Martin Neukom, Baudirektor». Ein junger Mann mit grauem Anzug öffnet die Tür. Doktor Neukom? Ja, sagt er. Den Titel habe er vor kurzem erhalten, für seine Arbeit über neuartige Solarzellen, er habe die Dissertation in den Ferien fertig geschrieben. Die Note? «Magna cum laude», erwidert er, «nicht schlecht, oder?»

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