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Warum Hinz und Kunz Stimmen holten

Bei der Ständeratswahl gingen über 62'000 Stimmen an Personen, die sich nicht zur Wahl gestellt hatten. Politbeobachter vermuten dahinter ein strategisches Vorgehen.

Taktische Spielchen, um einen zweiten Wahlgang zu erzwingen: SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher.
Taktische Spielchen, um einen zweiten Wahlgang zu erzwingen: SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher.
Keystone

Nach der gestrigen Ständeratswahl zeigen die vorliegenden Zahlen: Von den 692'646 massgebenden Stimmen im Kanton, fielen 62'225 auf vereinzelte, wählbare Personen. Aber nicht auf einen der neun angetretenen Ständeratskandidaten.

Der Politikberater Mark Balsiger hat zwei Erklärungen für das Phänomen. Einerseits könne es sein, dass viele Wähler sich von keinem Kandidaten richtig vertreten fühlten und sich deshalb mit Namen von Nicht-Kandidaten für einen stillen Protest entschieden.

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