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Warum Osterwalder noch lange hinter Gittern bleibt

Die Überprüfung seiner Verwahrung weckt die Befürchtung, er komme bald frei. Dabei kann der Gewalttäter bestenfalls auf eine psychiatrische Verwahrung hoffen.

Hinter Gittern: Zuerst kämpfte er jahrelang für seine Haftentlassung, jetzt will René Osterwalder eine Therapie.
Hinter Gittern: Zuerst kämpfte er jahrelang für seine Haftentlassung, jetzt will René Osterwalder eine Therapie.
Keystone

Ob Erich Hauert, Werner Ferrari, die Parkhausmörderin Caroline H. oder René Osterwalder – die Grausamkeit ihrer Taten weckt Abscheu und gipfelt im Wunsch, solche «Monster» bis an ihr Lebensende im Gefängnis versenkt zu sehen. Bereits der Umstand, dass ihre Verwahrung regelmässig überprüft wird, erscheint verdächtig. Und wenn jetzt, wie bei René Osterwalder, ein psychiatrisches Gutachten anstelle der Verwahrung eine stationäre Massnahme empfiehlt, sieht man den als «Babyquäler» bekannt gewordenen Mann bereits mit halbem Fuss in Freiheit.

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