Zum Hauptinhalt springen

«Was braucht es noch, damit jemand die Verantwortung trägt?»

Die BVK-Affäre führt unter den Lesern von Redaktion Tamedia zu heftigen Reaktionen. Die Mehrheit fordert, dass die Regierungsräte sich der Verantwortung stellen.

Regierung nimmt Stellung: Die PUK gibt in ihrem Bericht zum BVK-Debakel der Zürcher Regierung die Hauptverantwortung. Im Anschluss an die Pressekonferenz der PUK-Mitglieder nimmt auch der Regierungsrat Stellung zu den Vorwürfen.
Regierung nimmt Stellung: Die PUK gibt in ihrem Bericht zum BVK-Debakel der Zürcher Regierung die Hauptverantwortung. Im Anschluss an die Pressekonferenz der PUK-Mitglieder nimmt auch der Regierungsrat Stellung zu den Vorwürfen.
Walter Bieri, Keystone
Regierungsratspräsident Markus Kägi wehrt sich: Der Regierungsrat trage nicht die alleinige Verantwortung für das BVK-Debakel.
Regierungsratspräsident Markus Kägi wehrt sich: Der Regierungsrat trage nicht die alleinige Verantwortung für das BVK-Debakel.
Tina Fassbind
Angeschlagene BVK: Im Mai 2012 hat der Zürcher Kantonsrat eine 2-Milliarden-Einlage zur Sanierung der Pensionskasse mit 117 zu 2 Stimmen gutgeheissen. Das Volk wird sich zur Art der Verbuchung des Milliardenbetrags voraussichtlich im März 2013 äussern können.
Angeschlagene BVK: Im Mai 2012 hat der Zürcher Kantonsrat eine 2-Milliarden-Einlage zur Sanierung der Pensionskasse mit 117 zu 2 Stimmen gutgeheissen. Das Volk wird sich zur Art der Verbuchung des Milliardenbetrags voraussichtlich im März 2013 äussern können.
TA
1 / 12

Über 2400 Leser (Stand: 4. 10. 2012, 10.30 Uhr) gaben zur Umfrage, ob Regierungsrätin Ursula Gut (FDP) wegen der BVK-Affäre ihren Hut nehmen muss, ihre Stimme ab. Das Verdikt ist überraschend: Eine satte Mehrheit von zwei Drittel stärkt der Finanzdirektorin den Rücken.

Ganz anders sieht es aber in den Kommentarspalten aus. Besonders die Reaktion der Regierungsräte Kägi (SVP) und Gut nach der Präsentation des PUK-Berichtes, stösst vielen sauer auf. «Was braucht es denn noch, damit jemand, der die oberste Verantwortung innehat, diese auch trägt?», fragt sich etwa Herbert Berger, «immerhin wurden sie dafür gewählt.» Auch Hans Botticelli glaubt der regierungsrätlichen Absage an die alleinige Verantwortung im Debakel nicht: «Und die PUK hat halt doch recht, auch wenn es dem Regierungsrat missfällt.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.