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Was Kenner zu den Skos-Austrittsdrohungen sagen

Bürgerliche Politiker fordern den Austritt aus der Skos. Das heutige System lade Sozialhilfebezüger geradezu ein, über lange Zeit Hilfe anzunehmen. Zürcher Sozialämter nehmen Stellung.

Alleinerziehende sind besonders gefährdet, in die Sozialhilfe abzurutschen: Eine Familie macht sich bereit für den Tag. (4. Juli 2014)
Alleinerziehende sind besonders gefährdet, in die Sozialhilfe abzurutschen: Eine Familie macht sich bereit für den Tag. (4. Juli 2014)
Christian Beutler, Keystone

Ein radikaler Wandel zeichnet sich in Zürichs Sozialpolitik ab: Vergangene Woche reichten die drei Kantonsräte Linda Camenisch (FDP, Wallisellen), Willy Haderer (SVP, Unterengstringen) und Cyrill von Planta (Grünliberale, Zürich) eine Motion ein. Darin verlangen sie, dass die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) für den Kanton Zürich künftig nicht mehr verbindlich sind und stattdessen eigene, flexiblere Leitlinien gelten. Die drei Motionäre stören sich am «relativ hohen» Grundbedarf für die Sozialhilfeempfänger, der zeitlich unlimitiert entrichtet wird. Kombiniert mit den Zusatzleistungen führe er «oft zu langem Verbleib in der Sozialhilfe».

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