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Was Manor blüht, blüht auch den Kirchen

Der Zürcher Heimatschutz prüft am Beispiel des Warenhauses, ob sich die Funktion von Gebäuden schützen lässt. Dabei geht es ihm um die angekündigte Umnutzung zahlreicher Gotteshäuser.

Dieser Raum soll künftig statt für die Predigt zum Musizieren genutzt werden: Die Kirche «Auf der Egg» in Zürich-Wollishofen. Foto: Dominique Meienberg
Dieser Raum soll künftig statt für die Predigt zum Musizieren genutzt werden: Die Kirche «Auf der Egg» in Zürich-Wollishofen. Foto: Dominique Meienberg

Die Zürcher Heimatschützer haben gestern eine neue Kampfzone von noch kaum absehbaren Dimensionen eröffnet. In ihrem Ringen um das, was von der Vergangenheit in die Zukunft gerettet werden soll, wollen sie sich nicht mehr bloss auf Gebäude konzentrieren, sondern neu auch auf deren Nutzung.

Als prominentes Vehikel dient der Fall von Manor an der Zürcher Bahnhofstrasse. Der Heimatschutz wirft dem Zürcher Stadtrat vor, dass dieser lediglich die Hülle des Gebäudes für schutzwürdig befunden hat, ohne wenigstens zu prüfen, auch die Funktion des gut hundertjährigen Warenhauses als solches zugunsten der Nachwelt zu erhalten. Hintergrund sind die Umbau- und Umnutzungspläne der Besitzerin Swiss Life. Der Fall liegt nun beim Baurekursgericht.

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