Zum Hauptinhalt springen

Was, wenn die Dentalhygiene gar keine ist?

Prophylaxeassistentinnen kosten Zahnärzte deutlich weniger als ausgebildete Dentalhygienikerinnen. Viele Patienten kennen die Unterschiede nicht, zahlen zu viel – und tragen die Schäden.

Patienten sollen stets nach der Ausbildung der Fachperson fragen: Ulrich P. Saxer im Prophylaxe-Zentrum Zürich.
Patienten sollen stets nach der Ausbildung der Fachperson fragen: Ulrich P. Saxer im Prophylaxe-Zentrum Zürich.
Sophie Stieger

Zürich – Die Patientin ging regelmässig beim Zahnarzt zur Dentalhygiene, seit den 90er-Jahren. Sie pflegte ihre Zähne vorbildlich und fühlte sich bei ihrer vermeintlichen Dentalhygienikerin gut aufgehoben und zahntechnisch in Sicherheit. Bis ihr der Zahnarzt eines Tages mitteilte, er müsse ihr sieben Zähne ziehen. Die Patientin fiel aus allen Wolken, konnte es nicht fassen. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich zuerst an den Kantonszahnarzt, der sie an das Prophylaxe-Zentrum Zürich verwies. Die Spezialisten in Parodontologie konnten der geschockten Frau sechs von sieben Zähnen retten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.