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Wehrlis Welt

In Oberstammheim wird einer der schönsten Dorfweiler der Schweiz für viel Geld aufgefrischt. Die Häusergruppe ist von beeindruckender historischer Substanz – wie ihr Besitzer.

Fritz Wehrli vor seinem Hirschen, einem von sechs zusammengehörigen Häusern in Oberstammheim.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Fritz Wehrli vor seinem Hirschen, einem von sechs zusammengehörigen Häusern in Oberstammheim.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Urs Jaudas
Die Stallfassade, die bei der Restaurierung erhalten bleiben dürfte.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Die Stallfassade, die bei der Restaurierung erhalten bleiben dürfte.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Urs Jaudas
Vier Millionen soll die Restaurierung des Häuser-Ensembles kosten. Zwei Millionen kommen von Besitzer Wehrli.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Vier Millionen soll die Restaurierung des Häuser-Ensembles kosten. Zwei Millionen kommen von Besitzer Wehrli.(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)
Urs Jaudas
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Oberstammheim – Waltalingen, dann Guntalingen, das Stammertal wird bei der Anreise immer schöner, es ist ein grosser Garten. Endlich Oberstammheim. Riegelbauten überall, rote Balken und weisser Verputz. Auch die Polizei hockt in einem Riegelbau.

Vor dem Hirschen wartet dessen Besitzer. Eine 4-Millionen-Franken-Restaurierung steht an, Fritz Wehrli will informieren. Der 72-Jährige zeigt als Erstes den Hirschen. Das Haus, 1684 als Landsitz erbaut, ist eine Wucht. Da sind Renaissancetüren, verziert mit Sujets der Landschaft. Und historische Kachelöfen; etwa der in der Gaststube mit weissen Kacheln und dunkelgrünen Trennflächen. Im «Hochzeitszimmer» steht ein Himmelbett, auf dessen Holzdach ein Puttenknäblein gemalt ist. Ein erotisches Engelchen mit Übergewicht.

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