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Weniger Fluglärm mit dem Südstart

Pia Wertheimer, Redaktorin Zürich, über neue Anflugrouten in Kloten.

Er ist das heisseste Eisen in der Zürcher Flughafendiskussion: der Start ab Piste 16 Richtung Süden mit geradem Weiterflug. Wer ihn im bevölkerungsreichen und finanzstarken Süden des Flughafens proklamiert, riskiert, zur Persona non grata zu werden. Im Spannungsfeld, in dem sich der Flughafen befindet, können aber Sicherheit, Lärm und Wirtschaftlichkeit nicht unabhängig voneinander diskutiert werden. Es braucht Mut, den Südstart geradeaus voranzutreiben. Es ist aber fahrlässig, ihn kategorisch abzulehnen oder nur bei seltenen Wetterverhältnissen zu tolerieren – wie es die Zürcher Regierung derzeit tut.

Das Flugregime in Zürich ist für Piloten und Lotsen komplex und deshalb fehleranfällig. Wiederholt haben Sicherheitsexperten vor Risiken gewarnt, welche das Kreuzen der Pisten und die Flugwege bergen. Es ist darum dringend nötig, das An- und Abflugverfahren robuster zu machen. Genau das würde der Südstart ab Piste 16 geradeaus leisten. Weil er Kreuzungen aufhebt und Wege entflechtet.

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