Weniger Lärmklagen beim Koch-Areal

Dem Zürcher Stadtrat ist es gelungen, auf dem besetzten Areal Recht und Ordnung wieder herzustellen. Das anerkennt einer der prominentesten Kritiker.

Das Koch-Areal, hier auf einer Aufnahme von 2016. Bild: Thomas Egli

Das Koch-Areal, hier auf einer Aufnahme von 2016. Bild: Thomas Egli

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Der Zürcher Statthalter Mathis Kläntschi (Grüne) hat den Stadtrat wegen dem Koch-Areal schon heftig gerügt – aber jetzt ist er zufrieden. Die für das besetzte Areal in Albisrieden erlassenen Regeln bezüglich Lärmvorschriften hätten Wirkung gezeigt. Es ist in den vergangenen Monaten nur noch zu wenigen Lärmklagen gekommen.

So laut war es um das Koch-Areal in Albisrieden im September 2016. (Video: zvg)

Trotzdem wird das enge Monitoring der Besetzung aufrechterhalten, teilt der Statthalter mit, der einen Schlussbericht des Stadtrates entgegengenommen hat. «Falls nötig werden entsprechende Massnahmen ergriffen, um die geltenden Regeln durchzusetzen.»

Was feuerpolizeilichen Anliegen angeht, sind sämtliche Bereiche des Koch-Areals kontrolliert worden. Sie entsprechen nun den Anforderungen der Behörden, wie es weiter heisst. Zudem wurden die baulichen Auflagen erfüllt und die betrieblichen Vorgaben in schriftlicher Form an die Besetzer abgegeben. Damit ist laut Statthalter ein hinreichend gesetzeskonformer Zustand erreicht. Das Verfahren ist somit abgeschlossen.

Bei einer Pressekonferenz im November 2016 informierte Stadtrat Daniel Leupi über die neusten Entwicklungen. (Video: TA)

Der Statthalter hatte den Zürcher Stadtrat mit einer Verfügung von Ende Februar 2017 angewiesen, auf dem besetzten Koch-Areal bezüglich Orts- und Feuerpolizei den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Der Statthalter wollte involviert bleiben, bis dieses Ziel erreicht ist. Zudem musste der Stadtrat monatlich einen Bericht über die erzielten Fortschritte einreichen.

(hub/sda)

Erstellt: 17.04.2018, 12:32 Uhr

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