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Wer auspackt, wird an den Pranger gestellt

Whistleblower riskieren, dass ihr Name bekannt wird. Das zeigt ein aktueller Fall aus Zürich. Der Ombudsmann verlangt einen besseren Schutz.

Das ist die Geschichte zweier Frauen, die Zivilcourage zeigten und zu «hundert Prozent alles richtig machten», wie ihnen der kantonale Ombudsmann Thomas Faesi bescheinigt. Die beiden Juristinnen vermuteten, dass ihr Chef, der Limmattaler Bezirksstatthalter Adrian Leimgrübler, sich in der Ausübung seines Amtes Unregelmässigkeiten erlaube, die den tolerierbaren Rahmen sprengen. Deshalb wendeten sie sich im Sommer 2015 als Whistleblowerinnen an die dafür offiziell vorgesehene Ombudsstelle.

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