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Widerstand gegen geplante Limmattalbahn

194 Einsprachen sind gegen das Bahnprojekt zwischen Altstetten und Killwangen eingegangen. Dietikon will damit das Trassee verlegen lassen.

Die Planer führen die Strecke der Badenerstrasse nach: Die Limmattalbahn.
Die Planer führen die Strecke der Badenerstrasse nach: Die Limmattalbahn.
zvg

Gegen das Projekt der Limmattalbahn zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen-Spreitenbach sind im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens 194 Einsprachen eingegangen. Diese Zahl könnte sich noch erhöhen, weil die Einsprachefrist für ein Teilprojekt verlängert wurde.

In einem Wohnquartier in Schlieren musste die Aussteckung auf Antrag von Anwohnern verbessert werden. Für dieses Quartier hat das Bundesamt für Verkehr die Frist für die Einreichung von Einsprachen bis zum 2. Januar 2014 verlängert.

Dietikon will Bahn im Zentrum

Über die Absender und die Inhalte der Einsprachen wollte das Bundesamt für Verkehr am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA keine Angaben machen. Bekannt ist zumindest, dass Dietikon und Schlieren je eine Einsprache eingereicht haben.

Das Stadtparlament von Dietikon will damit eine Änderung der Linienführung erreichen. Anstelle einer Anbindung an den Bahnhof Dietikon soll das Trassee durch das Stadtzentrum geführt werden.

Unterirdische Haltestelle für Spital

Der Stadtrat von Schlieren fordert unter anderem, den vorgesehenen Bahntunnel zu verlängern und beim Spital Limmattal eine unterirdische Haltestelle zu realisieren.

Die 13,4 Kilometer lange Limmattalbahn soll ab 2017 neben der bestehenden S-Bahn den regionalen ÖV zwischen Killwangen-Spreitenbach AG und Zürich-Altstetten bewältigen. Die voraussichtlichen Kosten für die komplett neue Bahnlinie mit 27 Haltestellen betragen über 700 Millionen Franken.

(SDA)

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