Zum Hauptinhalt springen

«Wie der Hafenkran»

Die Stadt hat ein 400'000 Franken teures Kunst-Spielzeug aufgestellt, das falsch konstruiert ist. Die Mehrzahl der Leser ist darüber empört – und ein Augenzeuge wundert sich, dass es immerhin zwei Tage gehalten hat.

Abgesperrt: Die 16 Meter hohe Schleuder ist derzeit nicht mehr zugänglich.
Abgesperrt: Die 16 Meter hohe Schleuder ist derzeit nicht mehr zugänglich.
Simon Eppenberger
Jugendliche haben die Verschalung des Kunstwerkes zerstört.
Jugendliche haben die Verschalung des Kunstwerkes zerstört.
Simon Eppenberger
Laut Schülerinnen «gefährlich»: Sie wollen lieber eine Schaukel in einem «A» statt vor einem «Y»
Laut Schülerinnen «gefährlich»: Sie wollen lieber eine Schaukel in einem «A» statt vor einem «Y»
Simon Eppenberger
1 / 16

Die 16 Meter hohe Kunst-Steinschleuder im Hardaupark war kaum zwei Tage in Betrieb, als die Verschalung in die Brüche ging. Das 400'000 Franken teure Kunstwerk ist seither abgesperrt und die Baufirma Nüssli muss nochmals über die Bücher. In der Kommentarspalte kritisiert die Mehrzahl der Schreibenden das Projekt scharf. «Das ‹Y› sieht toll aus, aber als Schaukel ist es eine totale Fehlkonstruktion», sagt Roman Eberle. Er wohne gleich nebenan. «Das ganze Wochenende hat es ständig gekracht, bis das Plexiglas müde war.» Für ihn ist klar: «Hier haben die Verantwortlichen nix studiert. Die Jugendlichen trifft keine Schuld.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.