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Wie der längste Strassenstrich der Schweiz zerschlagen wurde

Während man in Zürich die Strassenprostitution kaum im Griff hat, war man in Olten erfolgreicher. Der längste Strassenstrich des Landes konnte massiv verkleinert werden.

Offensive gegen den Strassenstrich: In Olten wurde die Industriestrasse zuerst überwacht, heute gilt ein Nachtfahrverbot.
Offensive gegen den Strassenstrich: In Olten wurde die Industriestrasse zuerst überwacht, heute gilt ein Nachtfahrverbot.
Keystone

Der Strassenstrich in Zürich ist nicht nur für die Anwohner beim Sihlquai untragbar, sondern neuerdings auch für Bewohner in Wipkingen. Freier lassen sich ungeniert in Gärten und auf privaten Parkplätzen bedienen und stören damit die Quartierbewohner massiv.

Andere Städte haben ebenfalls Probleme mit der Prostitution auf der Strasse. Bekannt wurde etwa das solothurnische Olten. Bis zu 150 Frauen standen dort auf der Industriestrasse und warteten auf Freier. Auf zwei Kilometern Länge gingen die Prostituierten ihren Geschäften nach. 2005 sprach man noch vom längsten Strassenstrich der Schweiz. Olten hatte ein Imageproblem, die Liegenschaftenbesitzer und Anwohner im betroffenen Quartier litten unter Lärm und Abfall.

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