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Wie Obdachlose im Flughafen Kloten leben

Der Zürcher Flughafen ist für die meisten Menschen eine Reisedrehscheibe. Doch für einige ist er Obdach, Bett und Waschraum.

Auf Patrouille: An den Wochenenden sind zwei SIP-Leute am Flughafen Kloten unterwegs.
Auf Patrouille: An den Wochenenden sind zwei SIP-Leute am Flughafen Kloten unterwegs.
Sabina Bobst

Wenn um halb elf Uhr abends die letzten Passagiere mit ihren Rollkoffern durch die Gänge des Flughafens hasten, wenn Läden und Cafés langsam schliessen, dann treffen sie ein: Männer und Frauen, die hier ihre Nacht verbringen. Nicht Touristen, die einen der ersten Flüge erwischen müssen, sondern ­Menschen, die kein anderes Obdach haben. Je nach Jahreszeit nächtigen zwischen fünf und fünfzehn Menschen am Flughafen. Ist es draussen sehr kalt, sind es sogar noch mehr. Manche kommen nur sporadisch, andere verkehren seit Jahren hier.

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