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Wie umgehen mit dem Wolf?

Der «Handlungsleitfaden Wolf» des Kantons Zürich zeigt, was bei einer Rückkehr des Wolfs zu tun ist. Für Menschen ist der Wolf nicht gefährlich, sagt Urs Philipp, Leiter der Fischerei- und Jagdverwaltung. «Der Wolf weicht dem Menschen aus. Er gehört nicht zu seinem Beutespektrum.»

Philipp warnt allerdings davor, einen Wolf anzufüttern oder in die Enge zu treiben. «Wer meint, einen Wolf zu sehen, soll ein Foto machen und uns informieren», so Philipp. Der Jagdverwalter rät dringend davon ab, dem Wolf auf die Pelle zu rücken, damit das Foto besonders schön wird. «Der Wolf ist ein Wildtier und ein Raubtier, darum ist respektvoller Abstand angezeigt.»

Sorgen machen müssen allenfalls die Besitzer von Schafen und Ziegen, die unbeaufsichtigt abseits von Siedlungen gehalten werden. «Diese Nutztiere können durch die Anwesenheit des Wolfes gefährdet sein. Landwirte und private Nutztierhalter werden deshalb nicht darum herumkommen, ihre Tiere in Zukunft besser zu schützen», heisst es im Vorwort des Leitfadens. Konkret könne das heissen, dass die Tiere durch einen soliden Zaun oder einen genügend hohen Elektrozaun geschützt werden. (ame)

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