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Wie Wirte Hahnenwasser versilbern

Immer mehr Restaurants kassieren drei Franken für eine Karaffe Hahnenwasser. Obwohl einer davon in ein Hilfsprojekt fliesst, dürften die Wirte andere Beweggründe haben.

Wer im Winterthurer Restaurant Akazie ein Glas Hahnenwasser bestellt, bekommt seit dieser Woche ZH2O vorgesetzt. Dieses entspringt wie bisher der Wasserleitung, kostet neu aber 3 Franken pro Karaffe. Davon fliessen 2 Franken in die Tasche des Wirts, 1 Franken geht an ein Projekt für sauberes Wasser in einem Entwicklungsland.

«Wir sind auf sehr gutem Weg», sagt Nicole Hoefliger von ZH2O – Drink & Donate. «Wöchentlich stossen neue Betriebe dazu.» In den acht Monaten seit der Lancierung des Projekts haben bereits mehr als 90 Restaurants und Bars auf das kostenpflichtige Leitungswasser umgestellt. Während am Anfang nur Gastronomiebetriebe aus der Stadt Zürich dabei waren, stossen in letzter Zeit auch solche aus Winterthur oder von der Goldküste dazu.

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