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Bellen erwünscht, beissen verboten

In Elgg hätten Jäger mit ihren Hunden die Wildschweinjagd üben können. Doch Tierschutzorganisationen protestierten – mit Erfolg.

Bellen erwünscht, beissen verboten: Hunde und Wildschweine begegnen sich in Schwarzwildgattern unter kontrollierten Bedingungen. Foto: Jan Woitas (Picture Alliance)
Bellen erwünscht, beissen verboten: Hunde und Wildschweine begegnen sich in Schwarzwildgattern unter kontrollierten Bedingungen. Foto: Jan Woitas (Picture Alliance)

Beide Seiten argumentieren mit dem Tierschutz – und doch sind sie sich ganz und gar uneins. Ihr Zwist dreht sich um ein sogenanntes Schwarzwildgatter, wie es sie in Deutschland seit einigen Jahren gibt. Darin lernen Jagdhunde unter Anleitung und Kontrolle eines Fachmanns, wie sie Wildschweine aufstöbern und stellen können, ohne sich oder das Wildschwein zu verletzen. Bis Anfang dieser Woche schien die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz der Schweiz (JFK) auf gutem Weg zu sein, ihr Vorhaben zu realisieren: In Heurüti bei Elgg sollte das erste Gatter in der Schweiz in Betrieb genommen werden. Die Bewilligung des Kantons lag vor, der Kantonale Jagdverwalter Urs Philipp ging davon aus, dass im nächsten Jahr mit der Schulung der Jagdhunde begonnen werden kann.

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