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Wildwuchs in Zürichs Coiffeurbranche

Noch nie gab es in Zürich so viele Coiffeursalons wie heute. Dabei werden auch rechtliche Grauzonen ausgenutzt. Wer überleben will, muss sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Alle vier Tage eröffnet im Kanton Zürich ein neuer Coiffeursalon. Dem eiligen Kunden, der spontan Haare lassen will, dürfte dies gefallen: Beinahe an jeder Strassenecke in der Stadt wartet ein Figaro auf Kundschaft. 1675 Geschäfte gibt es im ganzen Kanton – das sind rund ein Drittel mehr als noch im Jahr 2010. «Die Coiffeure befinden sich in einem knallharten Verdrängungskampf», sagt Véronique Polito von der Gewerkschaft Unia. Das drückt auf die Preise. So sind es vor allem Billiganbieter, die in Zürich wie Pilze aus dem Boden schiessen. Ein kleiner Salon bei der Langstrasse bietet Männerschnitte für 20 Franken an, ein anderer Gratiskopfmassagen.

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