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Winterthur entfernt Sitzbänke aus Spargründen

Die Stadt hat «verzichtbare Einrichtungen auf öffentlichen Plätzen» demontiert. Neben 40 Bänken sind auch Geräte auf Spielplätzen verschwunden.

Das Garten- und Forstamt der Stadt Winterthur muss 300'000 Franken sparen. Hierzu haben die Verantwortlichen von Stadtgrün «verzichtbare Einrichtungen auf öffentlichen Plätzen» entfernt, wie der «Landbote» am Montag schreibt.

So seien von insgesamt 1800 Sitzbänken in der Stadt 40 «mit geringer Nutzung beziehungsweise gestalterischen Defiziten» demontiert worden. Auch wenig gebrauchtes Spielzeug auf Spielplätzen hat Stadtgrün abtransportiert. Bei den Grünflächen spart das Amt, indem es Hecken entfernte und die Rasenflächen künftig weniger häufig mäht.

«Wieder einmal trifft es Wülflingen»

Die Massnahmen stossen vor allem im Quartier Wülflingen auf Kritik. Dort hat die Stadt zu Monatsbeginn vier von acht Sitzbänken abmontiert. «Wieder einmal trifft es Wülflingen», sagt Thomas Erhardt, Präsident des Wülflinger Forums, zum «Landboten». Er kritisiert die «Nacht- und Nebelaktion» der Stadt insbesondere deshalb, weil schon vor Jahresfrist ein Brunnen im Quartier entfernt wurde.

Stadtgrün-Chef Beat Kunz widerspricht: «Wir setzen eine Vielzahl an Massnahmen um, und zwar überall in der Stadt.» Wo was verändert wurde, habe man aufgrund von Beobachtungen der Obergärtner entschieden. Eine Information der Anwohner sei jedoch aufgrund der Vielzahl der Massnahmen im gesamten Stadtraum im Voraus nicht möglich gewesen.

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