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Winterthur gibt 2009 mehr Geld für Soziale Sicherung aus

Die Aufwendungen der Stadt Winterthur für die Soziale Sicherung sind auch im Jahr 2009 weiter angestiegen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise sei deutlich spürbar, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Freitag.

Insgesamt kletterten die Kosten für die Soziale Sicherung in der Stadt von rund 69 Millionen Franken im Vorjahr auf knapp 75 Millionen Franken an. 32,5 Millionen Franken davon gingen zu Lasten der Sozialhilfe, 38,5 Millionen Franken betrugen die Zusatzleistungen zur AHV/IV.

Die Zahl der Neuaufnahmen gegenüber dem Vorjahr stieg um 11,4 Prozent. Die Unterstützungsfälle in der Sozialhilfe nahmen um 0,6 Prozent zu, 2608 Fälle und damit 4402 Personen erhielten Sozialhilfe. Die Sozialhilfequote der Stadt betrug wie im Vorjahr 4,3 Prozent.

Hauptgrund für den Bezug von Sozialhilfe ist die Arbeitslosigkeit. 76 Prozent der Personen gaben diese als Grund für ihre Unterstützung an. Viele von ihnen waren noch nicht lange genug in der Arbeitslosenversicherung, so dass sie von dort keinen Anspruch auf Beiträge haben. 33 Prozent der Fälle erklärte, nie ALV- berechtigt gewesen zu sein.

Wichtigste Massnahme, um eine Abhängigkeit von den städtischen Sozialwerken zu verhindern, sei die möglichst schnelle Reintegration in den Arbeitsmarkt, folgert die Stadt.

Deutlich gewachsen sind die Zusatzleistungen zur AHV/IV. Die Zahl der Fälle nahm um 2 Prozent zu, die Kosten stiegen um 1,8 Millionen Franken. Bemerkbar machten sich hier die gestiegenen Pflegekosten und Heimtarife.

Mit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung rechnet die Stadt mit einem weiteren Anstieg. Problematisch sei auch die Tendenz, Kosten auf die Gemeinden zu verschieben, heisst es in der Mitteilung.

SDA/ep

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