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Winterthurer Stadion kostet 7,66 Millionen Franken

Der Stadtrat beantragt für die Überdachung der Gegentribüne einen Kredit von 1,96 Millionen Franken. 6,91 Millionen hat er als gebundene Ausgabe für den zweiten Ausbauschritt bewilligt.

Der FC Winterthur will sich mit mindestens 750'000 Franken am neuen Dach beteiligen: Das Stadion Schützenwiese in Winterthur.
Der FC Winterthur will sich mit mindestens 750'000 Franken am neuen Dach beteiligen: Das Stadion Schützenwiese in Winterthur.
Keystone

Das Stadion Schützenwiese in Winterthur wird in den nächsten fünf Jahren schrittweise ausgebaut. Der Stadtrat beantragt beim Grossen Gemeinderat für die Überdachung der Gegentribüne einen Investitionskredit von 1,96 Millionen Franken. 6,91 Millionen hat er als gebundene Ausgabe für den zweiten Ausbauschritt bewilligt.

Die Überdachung der Gegentribüne sei eine Anforderung der Swiss Football League für ein Stadion der Challenge League, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Freitag. Der FC Winterthur habe schriftlich zugesichert, sich mit mindestens 750'000 Franken am neuen Dach zu beteiligen, wenn der Grosse Gemeinderat dem Projekt zustimme.

Zusammen mit den zu erwartenden Subventionen aus dem kantonalen Sportfonds von 10 Prozent der Gesamtsumme und den zusätzlichen Geldern aus dem Umfeld des FC Winterthur reduziere sich die Ausgabe für die Stadt Winterthur für den gesamten Ausbau des Stadions um rund 2 Millionen Franken auf insgesamt rund 7,66 Millionen Franken.

Mit der Sanierung der Gegentribüne soll voraussichtlich von Juni bis November der zweite Ausbauschritt in Angriff genommen werden. Die Gegentribüne wird weiterhin 2200 Stehplätze umfassen. Im Aufenthaltsbereich unter der Tribüne sind Container für Catering, Toilettenanlagen und Kassen vorgesehen.

Etappenweiser Ausbau

Der Ausbau des Stadions in Etappen habe den Vorteil, dass sich das Stadion im Falle eines Aufstiegs des FC Winterthur in die höchste Spielklasse flexibel ausbauen lasse. Ausserdem sichere die Etappierung den ständigen Spielbetrieb des FC Winterthur auf der Schützenwiese.

Im ersten Ausbauschritt wurden im vergangenen Jahr die dringenden Auflagen für die Challenge League realisiert. Dazu gehörten Beleuchtung, Bauten für die Sicherheit des Spielbetriebes, Sanitäranlagen sowie Verpflegungsstände.

Option: Super-League-tauglich

Der zweite Ausbauschritt mit dem Ersatzneubau der Gegentribüne soll im Sommer/Herbst dieses Jahres erfolgen. Die Sanierung der Haupttribüne ist aufgrund der finanziellen Lage der Stadt in einem dritten Schritt in drei bis fünf Jahren vorgesehen. Damit werde das städtische Investitionsbudget in den Jahren 2015 bis 2017 nicht zusätzlich belastet, schreibt die Stadt.

Das Sanierungs- und Ausbaukonzept für das Stadion Schützenwiese sei so angelegt, dass in einem vierten Ausbauschritt der Endausbau zu einem Super-League-tauglichen Stadion mögliche wäre. Dieser Endausbau bedingt jedoch eine Volksabstimmung und ist derzeit nicht in Planung.

SDA

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