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«Wir können nicht überall wohnen, irgendwo muss auch gearbeitet werden»

Heute würde Zürich den Westen der Stadt anders planen und auf dem Rheinmetall-Areal in Oerlikon lieber Industrie statt Wohnungen bewilligen, sagt Anna Schindler, Direktorin der Stadtentwicklung.

Auf diesem Areal der Rheinmetall Air Defence (ehemals Oerlikon Contraves) gibt es bald 5,5 Hektaren Platz, weil die Rheinmetall einen neuen Standort sucht.
Auf diesem Areal der Rheinmetall Air Defence (ehemals Oerlikon Contraves) gibt es bald 5,5 Hektaren Platz, weil die Rheinmetall einen neuen Standort sucht.
Sabina Bobst
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Vor kurzem erschien eine Studie des Mieterverbandes (MV), der die Entwicklung von Zürich-West sehr kritisch beurteilt. Ein Grundvorwurf: Die öffentliche Hand investiert viel und erhält wenig zurück.

Wenn man die Zahlen der Studie anschaut, hat die Stadt in den letzten zehn Jahren 52 Millionen investiert, und in den nächsten 10 Jahren kommen nochmals 20 Millionen dazu. Das ist nicht wahnsinnig viel in so einem langen Zeitraum. Zugleich haben aber auch die privaten Investoren viel getan für die Stadt, indem sie Wohn- und Arbeitsraum gebaut und einen brachliegenden Stadtteil aufgewertet haben.

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