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«Wir tolerieren keinen Rockerkrieg»

Nach Schlägereien zwischen Hells Angels und Black Jackets: Der Kommandant der Zürcher Kantonspolizei, Thomas Würgler, kündigt ein hartes Durchgreifen an.

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Die Polizei hatte vor einer Woche 140 Mitglieder der Hells Angels in Zürich eingekesselt: Töff-Demo «Pro Moto» in Bern. (17. Mai 2003)
Die Polizei hatte vor einer Woche 140 Mitglieder der Hells Angels in Zürich eingekesselt: Töff-Demo «Pro Moto» in Bern. (17. Mai 2003)
Keystone

Die Schweizer Polizei rüstet sich für den Rockerkonflikt. Thomas Würgler, Kommandant der Zürcher Kantonspolizei und oberster Schweizer Polizist, kündet in der «SonntagsZeitung» ein hartes Vorgehen gegen die Rockerbanden an: «Wir tolerieren keinen Rockerkieg. Wir werden hart und konsequent durchgreifen.»

Letzte Woche kam es zu einer Eskalation im Konflikt zwischen den rivalisierenden Banden Hells Angels und Black Jackets: Am Freitag, 8. Juli, hatte die Polizei in Zürich 180 Mitglieder der Hells Angels eingekesselt, die geplant hatten, Mitglieder der Black Jackets anzugreifen. Die Polizei stellte 140 Waffen sicher, darunter fünf Faustfeuerwaffen.

Weiterbildung in Deutschland

Drei Tage später prügelten sich Mitglieder der beiden Banden bei einer Tankstelle in Oftringen AG. Der Zürcher Polizeikommandant Würgler sagt: «Wenn man das sichergestellte Waffenarsenal in Zürich anschaut, dann muss jedem klar sein, dass wir diesen Gruppierungen keinen Raum lassen dürfen.»

Laut der SonntagsZeitung bilden sich Schweizer Polizisten beim Landeskriminalamt in Baden-Württemberg mit Praktika im Bereich Rockerkriminalität weiter.

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