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Wirtschaftsverbände setzen auf bürgerliches Ticket

Vertreter der Zürcher Wirtschaft setzen sich dafür ein, die fünf Kandidaten von SVP, FDP und CVP in die Kantonsregierung zu bringen. Sie sollen den Staat eindämmen.

«Die drei Bisherigen haben in den letzten Jahren solide Arbeit geleistet»: Robert E. Gubler, Vorsitzender des Forums Zürich. Archivbild: Beat Marti
«Die drei Bisherigen haben in den letzten Jahren solide Arbeit geleistet»: Robert E. Gubler, Vorsitzender des Forums Zürich. Archivbild: Beat Marti

Die Zürcher Wirtschaftsverbände setzen bei den Regierungsratswahlen vom 12. April voll auf das bürgerliche Fünferticket «Top 5». Damit die Wirtschaft konkurrenzfähig bleibe, brauche es gute Rahmenbedingungen, betonten Wirtschaftsvertreter heute Donnerstag vor den Medien. Mit den zur Wahl stehenden Kandidierenden sei man dafür bestens aufgestellt.

Die drei Bisherigen Thomas Heiniger (FDP), Markus Kägi (SVP) und Ernst Stocker (SVP) hätten in den letzten Jahren solide Arbeit geleistet und für den Standort Zürich wichtige Dossiers auf guten Weg gebracht, sagte der Vorsitzende des Forums Zürich, Robert E. Gubler.

Auch die beiden neuen Kandidatinnen Carmen Walker Späh (FDP) und Silvia Steiner (CVP) brächten beste fachliche Kompetenzen mit. Das überparteiliche Komitee «Top 5 für Stabilität und Sicherheit» sehe sich für den anstehenden Wahlkampf deshalb sehr gut aufgestellt, betonte Gubler. Rund 20 Verbände aus Politik und Wirtschaft vereinen sich im Komitee.

«Kräfte, die dem Standort schaden»

Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass Zürich ein attraktiver Standort für Unternehmen sei, sagte Regine Sauter, Direktorin der Zürcher Handelskammer. «Die Konkurrenz schläft nicht, und es gibt genügend Kräfte, die mit Verve daran arbeiten, unserem Standort zu schaden.» Deshalb brauche der Kanton eine Regierung, die sich für eine gut funktionierende Wirtschaft einsetze.

Dem Gewerbe müssten in den nächsten Jahren optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit geboten werden, sagte Hans Rutschmann vom kantonalen Gewerbeverband (KVG). «Deshalb brauchen wir eine starke bürgerliche Mehrheit.» Es brauche nicht mehr Staat und Bürokratie, sondern bessere Rahmenbedingungen. Dafür wollen sich die fünf Kandidierenden denn auch einsetzen, wie sie in ihren Voten deutlich machten.

SDA/hub

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