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Hirslanden: «Wohin der Gewinn fliesst, ist irrelevant»

Willy Oggier, Gesundheitsökonom. Bild: Adrian Moser

Linke Parteien kritisieren, dass die Klinik Hirslanden Kantonsbeiträge erhält und gleichzeitig grosse Gewinne macht, die dann teilweise an private Aktionäre fliessen. Finden Sie das auch störend?

Aber ist es nicht fragwürdig, dass Gewinne aus dem Gesundheitswesen ins Ausland abfliessen wie bei Hirslanden?

Wie erklären Sie, dass es in der Klinik Hirslanden fünf Jahre nach Aufnahme auf die Spitalliste noch immer weniger als 25 Prozent Allgemeinversicherte hat?

«Auch öffentliche Spitäler überlegen, wie sie sich besser aufstellen können – und setzen damit andere unter Druck.»

Das fand auch der Freisinnige Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP), als er die Klinik Hirslanden 2012 neu auf die Zürcher Spitalliste nahm. Welche Auswirkungen hatte dies auf das Gesundheitswesen im Kanton?

Der Wettbewerb führt allerdings auch zu einer Überversorgung.

«Im Oberwallis ist Wettbewerb kaum möglich, in Ballungsgebieten wie Zürich hingegen schon.»

Ist im Gesundheitswesen sinnvoller Wettbewerb überhaupt möglich?

Im Kantonsrat ist ein Vorstoss geplant, der für Listenspitäler einen Mindestanteil von 50 Prozent Allgemeinpatienten vorschreiben will. Was halten Sie davon?

«So viel, wie Heiniger sparen sollte, kann man in der Gesundheitsdirektion gar nicht sparen.»

Was halten Sie von der geplanten Sondersteuer auf Gewinne aus der Zusatzversicherung, mit welcher der Regierungsrat 43 Millionen Franken für den Staatshaushalt generieren will?

Warum wollte die Klinik Hirslanden überhaupt auf die Spitalliste? Was hat sie davon?