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Zehn Millionen für Kinderbetreuung

Alle Angestellten beim Kanton sollen einen Beitrag an die Kinderbetreuung erhalten – unabhängig von ihrem Lohn. GLP und SVP kritisieren die Bevorzugung einiger weniger.

Der Kanton will sich an den Kinderbetreuungskosten seiner Angestellten beteiligen: Kinderkrippe in der Stadt Zürich.
Der Kanton will sich an den Kinderbetreuungskosten seiner Angestellten beteiligen: Kinderkrippe in der Stadt Zürich.
Sophie Stieger

Der Kanton soll ein attraktiver Arbeitgeber sein. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei wichtig, um geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren oder zu halten, und so möchte der Regierungsrat einen Beitrag an die familienergänzende Kinderbetreuung einführen. Wer eigene Kinder oder Stiefkinder hat und zusammen mit dem Partner oder der Partnerin mehr als 100 Prozent arbeitet, würde davon profitieren – unabhängig vom Einkommen. Gemäss einer groben Kostenschätzung würde das den Kanton für seine 33'000 Angestellten jährlich 10 Millionen Franken zusätzlich kosten.

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