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ZKB, ETH und Kanton gründen Stiftung für den Innovationspark

Grundsteinlegung für das Neubauprojekt auf dem Flugplatz Dübendorf: Heute ist die Trägerschaft für den Innovationspark gegründet worden.

Neues Zentrum in Dübendorf: Skizze des Innovationsparks auf einem Teil des Flugplatzes.
Neues Zentrum in Dübendorf: Skizze des Innovationsparks auf einem Teil des Flugplatzes.
Screenshot Youtube

Der Kanton Zürich, die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und die Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben am Donnerstag den Grundstein für den Innovationspark auf dem Flugplatz Dübendorf gelegt. Sie gründeten die dafür notwendige Stiftung Innovationspark Zürich.

Die privatrechtliche Stiftung übernimmt die Trägerschaft des geplanten Innovationsparks. Sie bezweckt den Aufbau und den Betrieb der Anlage auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf, wie es in der Mitteilung des Zürcher Regierungsrats vom Donnerstag heisst.

Die Stiftung verfolge einen öffentlichen und gemeinnützigen Zweck und strebe keinen Gewinn an. Vom Stiftungskapital in der Höhe von einer Million Franken finanziert der Kanton Zürich die Hälfte, je ein Viertel übernehmen ETH und ZKB. Der Stiftungsrat besteht aus maximal 15 Mitgliedern. Öffentliche Hand, Wirtschaft und Wissenschaft sollen angemessen vertreten sein.

Präsidiert wird der neue Stiftungsrat von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP). Die ETH ist vertreten durch Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen, und Bankratspräsident Jörg Müller-Ganz vertritt die ZKB. In den kommenden Monaten sollen die weiteren Mitglieder bestimmt werden.

Der operative Start des Innovationsparks ist für den 1. Januar 2016 vorgesehen. Dazu wird in den nächsten Monaten eine Geschäftsstelle aufgebaut.

ETH als wichtiger Partner

Das Konzept des Schweizerischen Innovationsparks basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft. Deshalb sei die ETH Zürich ein wichtiges Gründungsmitglied der Trägerschaft, schreibt der Regierungsrat. Seit Jahren praktiziere die Hochschule die Zusammenarbeit mit Unternehmen, KMU und Start-Ups erfolgreich.

Auch die Kantonalbank setze sich im Rahmen der Zürcher Standortförderung besonders stark für die Start-up-Unternehmen ein. Im Vordergrund dieses Engagements stehe der Wissens- und Technologietransfer, der durch die Finanzierung sowie den Aufbau von Netzwerken und die Vermittlung von Kontakten gefördert werde.

Der Kanton Zürich, die ETH und die ZKB wollen mit dem Innovationspark vor allem die Region stärken. Er soll die Wertschöpfungskette beschleunigen und die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und die Wissenschaft verbessern. Der Betrieb des Parks soll kostendeckend erfolgen, wie der Regierungsrat schreibt.

Grünes Licht vom Bundesparlament

Mit der Festsetzung des Richtplans durch den Kantonsrat von Ende Juni und der Gründung der Stiftung sind nun alle Bedingungen für die Teilnahme am nationalen Netzwerk erfüllt. Bereits im März war in Bern die Stiftung Swiss Innovation Park unter Mitwirkung des Kantons Zürich gegründet worden.

Das Bundesparlament gab zum Innovationspark diese Woche grünes Licht. Möglicherweise hat aber das Stimmvolk das letzte Wort. Das Forum Flugplatz Dübendorf hatte Ende August beim Bundesgericht eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht, um eine Volksabstimmung zu erreichen.

SDA/ep

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