Zum Hauptinhalt springen

ZKB schliesst sieben Filialen

Die Bedürfnisse der Kunden hätten sich verändert, sagt die Zürcher Kantonalbank. Eine Schliessung betrifft die Stadt Zürich.

Der Bankomat bleibt: ZKB-Filiale in Albisrieden.
Der Bankomat bleibt: ZKB-Filiale in Albisrieden.
Google Street View

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst in den nächsten zwei Jahren sieben Schalterstandorte. Sie reagiere damit auf die Bedürfnisse der Kundschaft, die zunehmend zeit- und ortsunabhängige Dienstleistungen wünsche und immer seltener die Schalter frequentiere, heisst es in einer Mitteilung von heute Mittwoch.

Konkret werden bis Mitte 2020 die Schalterdienstleistungen in Embrach, Erlenbach, Marthalen, Bonstetten, Hausen a. A., Langnau a. A. und Zürich-Albisrieden eingestellt. Bei den betroffenen Standorten handelt es sich laut ZKB um Geschäftsstellen, die vor allem Schalterdienstleistungen anbieten und insbesondere für Ein- und Auszahlungen genutzt werden. Die Bancomaten an den Standorten sollen bestehen bleiben. Die ZKB hat derzeit 67 Filialen, künftig werden es also noch 60 sein.

E-Banking wird beliebter

Die betroffenen Mitarbeitenden erhielten von der Bank interne Stellenangebote, heisst es weiter. Das klassische Schaltergeschäft hat in den letzten Jahren bei allen Banken stark an Bedeutung verloren.

Bei der ZKB bezögen deutlich über 90 Prozent der Kunden ihr Bargeld an Bancomaten und auch das bargeldlose Zahlen gewinne immer mehr an Bedeutung, heisst es. Gleichzeitig nehme die Nutzung digitaler Kanäle wie E-Banking und E-Banking Mobile stark zu.

Hoher Gewinn im Jahr 2017

Der ZKB geht es wirtschaftlich gut. Im Februar gab die Bank einen Konzerngewinn von 782 Millionen Franken fürs Jahr 2017 bekannt. Das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Um dieselbe Prozentzahl stiegen auch die Ausschüttungen an Kanton und Gemeinden, welche insgesamt 363 Millionen erhielten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch