Zu negativ – Stadt tauft Schulhaus um

In Bülach gibt es bald kein Schulhaus «Böswisli» mehr.

Bye bye Böswisli, hello Allmend: Bülacher Schulhaus wechselt Namen.

Bye bye Böswisli, hello Allmend: Bülacher Schulhaus wechselt Namen. Bild: Screenshot www.schule-buelach.ch

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Negativ besetzter Name: Das Schulhaus «Böswisli» (Böse Wiese) in Bülach heisst ab dem kommenden Schuljahr «Allmend». Damit wird ein Vorschlag aus dem Massnahmenplan der Arbeitsgruppe «Image Böswisli» umgesetzt.

Der tendenziell negativ besetzte Name «Böswisli» trage der guten pädagogischen Arbeit des Schulhaus-Teams ungenügend Rechnung, teilte die Stadt Bülach am Freitag mit. Zudem verdeutliche der neue Name, dass sich das Einzugsgebiet des Schulhauses gegen Norden und Osten erweitert hat: Er soll Eltern und Schüler aller Quartiere innerhalb des Einzugsgebiets ansprechen.

Die Schüler, Lehrer und Eltern haben die Namensänderung am Freitag im Rahmen des Abschlussfests der Projektwoche gemeinsam gefeiert. Dabei haben Primarschulpräsidentin Virginia Locher und Stadtpräsident Mark Eberli den neuen Schulhausnamen verkündet und das entsprechende Logo präsentiert. Die Änderung gilt ab dem 20. August. Dann heisst es definitiv Tschüss Schuleinheit Böswisli mit ihren Kindergärten Böswisli 1 bis 5. (sda/pu)

Erstellt: 15.06.2018, 14:59 Uhr

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Paid Post

«100 Prozent unserer Kapseln recyceln: Unser System ist bereit»

Heute erhalten 53% der in der Schweiz verkauften Nespresso-Kaffeekapseln ein zweites Leben. Nespresso ist mit dieser Rate bereits zufrieden, auch wenn die Marke sie mit Hilfe ihrer Kunden weiter steigern will.

Kommentare

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Die Welt in Bildern

Verhärtete Fronten: Einsatzkräfte feuern Tränengas in die protestierende Masse in Hongkong. Erneut gab es heftige Zusammenstösse zwischen Demonstranten und der Polizei (25. August 2019).
(Bild: Chris McGrath (Getty)) Mehr...