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Zürcher Bauern kämpfen gegen die Mäuseplage

In manchen Regionen nehmen die Wühlmäuse überhand. Warum sie sich so ausbreiten, ist unklar.

Die Mäuse fressen seine Holunderbüsche an: Bauer Lukas Frei auf seinem Hof in Knonau. Foto: Dominique Meienberg
Die Mäuse fressen seine Holunderbüsche an: Bauer Lukas Frei auf seinem Hof in Knonau. Foto: Dominique Meienberg

Bauer Lukas Frei zeigt auf einen Holunderbusch, dessen Blätter rot sind: «Schon im Sommer haben sie sich verfärbt. Ein sicheres Zeichen, dass die Schermäuse dran waren. Sonst wären die Blätter auch jetzt noch grün.» Zu retten ist der Busch wohl nicht mehr.

Der Knonauer Landwirt lebt unter anderem vom Anbau von Holunderblüten, er beliefert Ricola damit. 600 Sträucher stehen an einem sanft geneigten Hang; die meisten tragen noch grüne Blätter. Etwa zwanzig Büsche aber sind Opfer der Schermäuse geworden. Die grössten heimischen Wildmäuse fressen die Wurzeln an und können so massive Schäden anrichten. Bis zu 130 Gramm vertilgt eine einzige Maus am Tag. Und wo es ihnen besonders wohl ist, können pro Hektar durchaus einige hundert dieser Nager leben. Die Tiere vernichten Obstbäume, Kartoffelfelder, Gemüsekulturen, Getreide.

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