Zürcher CVP will mit Präsidentin Barandun in den Ständerat

Sie soll Ruedi Noser und Daniel Jositsch herausfordern: Die CVP setzt im Ständeratswahlkampf auf Nicole Barandun.

Nicole Barandun, Anwältin und Präsidentin der CVP Kanton Zürich, in ihrem Büro zwischen Akten und einem Bild von Alessandro Twombly.

Nicole Barandun, Anwältin und Präsidentin der CVP Kanton Zürich, in ihrem Büro zwischen Akten und einem Bild von Alessandro Twombly. Bild: Doris Fanconi

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Die Zürcher CVP will im Herbst einen Ständeratssitz erobern. Die 51 Delegierten haben am Donnerstagabend mit 4 Gegenstimmen bei 6 Enthaltungen Nicole Barandun, Präsidentin der Kantonalpartei, als Kandidatin nominiert.

Die Parteidelegierten folgten damit dem Vorschlag des Kantonalvorstandes. Mit der 50-jährigen Barandun soll der Kanton Zürich im Ständerat auch von einer Frau vertreten werden.

Reaktion auf «Helvetia ruft»

Die CVP reagiere mit der Kandidatur nicht zuletzt auf die von mehreren Nationalrätinnen lancierte Kampagne «Helvetia ruft», sagte Anna Newec, Geschäftsführerin der CVP Zürich. Die Kampagne verfolgt das Ziel, den Frauenanteil im Parlament zu steigern. «Helvetia ruft und die CVP Zürich hat sie gehört», erklärte Newec.

Der Kanton Zürich wird im Ständerat vom Sozialdemokraten Daniel Jositsch und dem Freisinnigen Ruedi Noser vertreten. Beide treten zur Wiederwahl an. An den Start geht auch SVP-Nationalrat Roger Köppel und voraussichtlich auch die Präsidentin der Zürcher Grünen, Marionna Schlatter. (hwe/sda)

Erstellt: 12.04.2019, 07:56 Uhr

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