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Zürcher FDP-Präsident tritt ab

Kurz nach dem Rücktritt von Philipp Müller nimmt auch der kantonale FDP-Chef den Hut. Beat Walti will aber nicht auf die nationale Bühne der Partei.

Brennen für die FDP, aber künftig vor allem in Bern: Der abtretende Kantonalpräsident Beat Walti (links) mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann beim Wahlkampfauftakt der FDP des Kantons Zürich in Dietlikon. (26. August 2015)
Brennen für die FDP, aber künftig vor allem in Bern: Der abtretende Kantonalpräsident Beat Walti (links) mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann beim Wahlkampfauftakt der FDP des Kantons Zürich in Dietlikon. (26. August 2015)
Keystone

Nach acht Jahren an der Spitze des Zürcher Freisinns verlässt Beat Walti im kommenden Frühling seinen Posten. Er sehe den Moment gekommen, das Präsidentenamt in neue Hände zu legen, schreibt Walti in einem internen E-Mail an FDP-Mitglieder, die die NZZ.

Seine Nachfolge soll demnach nicht an der Delegiertenversammlung im Mai, sondern vorher bestimmt werden. Offenbar wird dafür eine ausserordentliche Delegiertenversammlung im April stattfinden. Walti begründet seinen Abgang mit dem zusätzlichen zeitlichen Aufwand, der sein Nationalratsmandat mit sich bringe.

In seiner Amtszeit musste Walti den herben Sitzverlust seiner Partei im Jahr 2011 mitverantworten. Die Zürcher FDP sackte 2011 von 29 auf 23 Sitze ab. Vier Jahre später konnte er wieder strahlen. Mit einem historischen Sitzgewinn von 8 zusätzlichen Kantonsräten steht die FDP so gut Da wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

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