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Zürcher Luftraum: Unfallexperten schalten sich ein

Immer häufiger kommt es zu illegalen Einflügen in den Luftraum des Flughafens. Ein besonders schwerer Vorfall beschäftigt jetzt die Unfalluntersuchungsstelle.

Am 3. Juni fand ein Ballonflug in der Nähe des Flughafens Zürich beinahe ein tragisches Ende. Drei Heissluftballone kamen einem vierstrahligen Jumbolino der Swiss gefährlich nahe. Das Passagierflugzeug war im Landeanflug auf die Piste 28, als ­einer der Ballone ohne Erlaubnis der Flugsicherung Skyguide in den von ihr kontrollierten Luftraum eindrang. Vertikal trennten das Linienflugzeug und den Ballon lediglich 80 Meter, der horizontale Abstand betrug an die 700 Meter. Das Kollisionswarnsystem des Jumbolino warnte die Piloten, die daraufhin der Ballongruppe auswichen.

Im Fachjargon werden solche Fälle als «gefährliche ­Annäherung» bezeichnet. Trotzdem hiess es beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl): Die Unfalluntersuchungsstelle (Sust) habe entschieden, den Vorfall nicht weiter zu untersuchen. Wie sich nun herausstellt, haben die Unfallexperten ihre Meinung geändert.

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