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Geld besiegt Natur

In Zürich verschwinden Fische, Schmetterlinge und Bienen – doch die Politik foutiert sich um das Thema Naturschutz.

Der Morgen ist grau und kalt. Es schneit, und auf der Sihl hinter dem Zürcher Hauptbahnhof treiben dünne Eisschollen. Trotz des Winterwetters stehen Bauarbeiter im Wasser. Ein Baggerführer gräbt mit seiner Maschine das Flussbett um. Von der aufgewirbelten Erde verfärbt sich die Sihl hellbraun.

Die Arbeiter gestalten den Flussteil neu und geben der Sihl ein kleines Stück der Natürlichkeit zurück, die man ihr einst genommen hat. Der neue Flussteil soll bedrohten Fischarten wie der Äsche helfen, zu überleben. Verantwortlich für die Renaturierung sind der Kanton Zürich, die Stadt und die SBB.

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