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Zürcher Regierung rechnet 2018 mit 76Millionen Überschuss

Trotz Mehraufwand für Krankenkassenverbilligungen: Der Kanton Zürich budgetiert ein komfortables Plus.

Krankenkassenverbilligungen und Zahlungen in den Nationalen Finanzausgleich führen zu Mehrausgaben.
Krankenkassenverbilligungen und Zahlungen in den Nationalen Finanzausgleich führen zu Mehrausgaben.
Gaetan Bally, Keystone

Der Zürcher Regierungsrat präsentiert den Budgetentwurf für das kommende Jahr: Er rechnet mit 76 Millionen Franken Überschuss, dies vor allem wegen des Sparprogramms Lü16. Die Steuern sollen nicht erhöht werden.

Vor dem Start der Leistungsüberprüfung 2016 ging der Regierungsrat für 2018 noch von einem Defizit von 278 Millionen Franken aus. Das schmerzhafte Sparprogramm und die gute Wirtschaftslage konnten die trüben Aussichten aber aufhellen. Der Budgetentwurf rechnet mit Ausgaben von rund 15,5 Milliarden Franken. Das sind 2,3 Prozent mehr als beim letztjährigen Budget. Dieser Mehraufwand ist gemäss Mitteilung des Regierungsrates vom Freitag unter anderem auf höhere Beiträge für die Krankenkassenverbilligung und in den Nationalen Finanzausgleich NFA zurückzuführen.

Mehr Steuereinnahmen

Die Einnahmen sollen gemäss Budgetentwurf etwas stärker wachsen als die Ausgaben, um 2,4 Prozent auf rund 15,6 Milliarden Franken. Positiv dürften sich vor allem die Steuererträge entwickeln. Bei diesen erwartet der Regierungsrat gegenüber dem Budget 2017 ein Plus von 2,3 Prozent auf 7,3 Milliarden Franken. Trotz guter Aussichten: Nach Ansicht der Regierung ist die vollständige Umsetzung des Sparprogramms Lü16 dennoch notwendig.

sda/lop

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