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Zürcher Schutzbehörden stehen in der Kritik

Sind die neuen Behörden eine Fehlkonstruktion? Seit der Kindes- und Erwachsenenschutz im Kanton Zürich Sache von Profis ist, klagen die Gemeinden über etliche Baustellen.

Alois W.* fiel aus allen Wolken, als eines Tages ein Arzt und ein Sozialarbeiter an seiner Wohnungstür klingelten und Einlass begehrten. Sie kämen von der Kinder- und Erwachsenenschutz­behörde (Kesb), sagten die beiden Männer. Es liege eine Gefährdungsmeldung vor: Margrit W., die schwer demente Ehefrau von Alois W., solle in ein Billig-Pflegeheim ins Ausland abgeschoben werden. Wer die Kesb alarmiert hat, weiss der über 80 Jahre alte Mann nicht. Er sagt: «Ich habe mich damals bei verschiedenen Stellen erkundigt, wo Mar­grit am besten gepflegt werden könnte.»

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