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Zürcher Sozialdetektive arbeiten auch ausserhalb

2009 ermittelten die Zürcher Sozialdetektive noch in 119 Fällen, im Jahr darauf waren es noch gut halb so viele. Deshalb werden die Ermittler jetzt auch in vier anderen Zürcher Gemeinden eingesetzt.

Einsätze ausserhalb der Stadt: Stadtrat Martin Waser «glättet» die Auslastung seiner Sozialinspektoren.
Einsätze ausserhalb der Stadt: Stadtrat Martin Waser «glättet» die Auslastung seiner Sozialinspektoren.

Die Sozialhilfedetektive sorgten für heftige Diskussionen, als sie 2007 eingeführt worden sind. Seither ist das Inspektorat von vier auf sechs Stellen ausgebaut worden und hat sein Arbeitsgebiet ausgedehnt, wie die NZZheute Mittwoch schreibt . Die Ermittler sind nicht mehr nur in der Stadt tätig, die Sozialdetektive ermitteln nun auch in vier anderen Zürcher Gemeinden. Dies sind Adliswil, Oberengstringen, Thalwil und Richterswil. In diesen Gemeinden übernehmen die Ermittler pro Jahr je maximal fünf Fälle, die Kosten dafür werden voll verrechnet.

Stadt verdrängte private Ermittlungsfirma

Damit könne man die «Auslastung glätten», sagt Sozialvorsteher Martin Waser zur NZZ. Tatsächlich haben die Inspektoren weniger zu tun als auch schon. Im Jahr 2009 ermittelten sie in 119 Fällen, im Folgejahr waren es noch 69 Fälle. Mit den Ausseneinsätzen würden die städtischen Ermittler aber nicht bloss beschäftigt, die Stadt profitiere auch von der Zusammenarbeit.

In Thalwil hat die Stadt mit ihrem Angebot eine private Ermittlungsfirma verdrängt. Bevor das Sozialdepartement im September 2010 mit der Gemeinde einig wurde, arbeitete die Gemeinde mit dem Unternehmen Sowatch zusammen.

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