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«Zürich braucht ein Schoggi-Museum»

Ein Schokoladenmuseum für Zürich: Das fordert Maurus Lauber kurz vor seinem Rücktritt als stellvertretender Tourismus-Direktor. Ein möglicher Betreiber steht bereits fest.

«Zürich ist die grösste touristische Destination der Schweiz. Aber leider fehlt hier ein Aushängeschild», sagt Maurus Lauber, abtretender Marketingleiter bei Zürich Tourismus. Deshalb träumt er von einem Schokoladenmuseum. Das sagte er gestern Donnerstag in einem Interview mit der «Hotel Revue». Es sollte eine Art «touristisches Muss» sein, das insbesondere Leute aus Übersee anzieht. Ein solches Museum gehöre nicht in ein Bergdorf, wie man hierzulande vielleicht assoziieren könnte, sondern «dorthin, wo Leben ist», erklärt er auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch.

Die Idee für ein Schokoladenmuseum kam von einer internen Innovationsgruppe, die der Frage nachging, wie man den Touristen «ein noch besseres Zürich-Erlebnis» bieten könnte. Laut Lauber soll ein solches Museum eine gut erreichbare und unkomplizierte Einrichtung sein, die für eine breite Besucherschicht zugänglich ist – ein Pendant zum Verkehrshaus in Luzern: «Man soll nicht Experte sein müssen, um ein solches Museum zu verstehen.»

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