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Zürich erhält ein weiteres Bundesasylzentrum

Der Bund, der Kanton Zürich und die Gemeinde Embrach schaffen Platz für 360 Asylsuchende. Und zwar für solche, die aus der Schweiz ausreisen müssen.

In diesem Hochhaus neben dem bestehenden Durchgangszentrum in Embrach sollen künftig ausreisepflichtige Asylbewerber untergebracht werden. Foto: Dominique Meienberg
In diesem Hochhaus neben dem bestehenden Durchgangszentrum in Embrach sollen künftig ausreisepflichtige Asylbewerber untergebracht werden. Foto: Dominique Meienberg

Die Gemeinde Embrach nördlich des Zürcher Flughafens beherbergt bereits heute ein Durchgangszentrum mit 380 Plätzen. Im Rahmen der Neustrukturierung des Asylwesens wird dieses in ein Bundeszentrum mit 360 Plätzen überführt, wie heute Dienstag bekannt wurde. Der Bund schliesst mit dem Kanton einen Mietvertrag über 15 Jahre ab, der um 5 Jahre verlängert werden kann.

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) führte vor Ort aus, das Zentrum in Embrach solle Asylsuchende aufnehmen, die das beschleunigte Verfahren im Bundeszentrum in der Stadt Zürich durchlaufen und einen negativen Entscheid erhalten hätten. Also diejenigen, die die Schweiz verlassen müssen. «Es ist ihre letzte Wohnung in der Schweiz», sagte Fehr.

Bund, Kanton und Gemeinde werden jetzt die nötigen baulichen Anpassungen planen. Dann wird das baurechtliche Verfahren eingeleitet. Bis das neue Zentrum betrieben werden kann, betreibt der Kanton das bestehende Durchgangsheim weiter.

SDA/hub

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