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Zürichs Bürgerliche müssen sich zusammenraufen

Die Zürcher SVP schafft es zurzeit einfach nicht, in den Ständerat zu kommen. Nach dem Triumph der SP bleibt ihr nichts anderes übrig, als FDP-Mann Noser zu unterstützen.

FDP-Mann Ruedi Noser (links) hat die besten Karten, um Daniel Jositsch (SP) in den Ständerat zu folgen.
FDP-Mann Ruedi Noser (links) hat die besten Karten, um Daniel Jositsch (SP) in den Ständerat zu folgen.
Walter Bieri, Keystone

Der Wahltriumph von Daniel Jositsch macht diesen Sonntag für den Kanton Zürich zu einem historischen Tag. Unabhängig davon, was im zweiten Wahlgang im November passiert, lässt sich jetzt schon sagen: So weit nach links wie jetzt neigte eine Zürcher Zweiervertretung im Ständerat seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Nicht einmal Anfang der Achtzigerjahre, denn damals hatte die bislang letzte SP-Vertreterin, die relativ konservative Emilie Liebherr, den SVP-Mann Jakob Stucki zur Seite. Und danach stand die Zürcher Vertretung stets rechts oder mitte-rechts.

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