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Zum Wegschmeissen viel zu schade

Die Zünfter werfen am Sechseläuten Weissfische ins Publikum. Die Fische seien für den menschlichen Verzehr ungeeignet, sagen Tierschützer. Das stimmt nicht: Das frühere Katzenfutter ist heute eine Delikatesse.

Weissfische machen einen beträchtlichen Teil der Fangerträge aus: Fischer Andreas Braschler auf dem Zürichsee. Foto: Doris Fanconi
Weissfische machen einen beträchtlichen Teil der Fangerträge aus: Fischer Andreas Braschler auf dem Zürichsee. Foto: Doris Fanconi

Tierschützer ärgern sich über einen Brauch der Zunft zur Schiffleuten am Sechseläutenumzug: Deren Stubengesellen werfen tote Fische ins Publikum. In einem offenen Brief fordert der Tierschutzbund Zürich die Zunft auf, das «ethisch nicht mehr zu vertretende Werfen von Fischen als Spassveranstaltung» zu lassen. Es handle sich um «nicht mehr zeitgemässes Brauchtum». Der Tierschutzbund selber stuft die Weissfische, die die Jungzünfter verwenden, aber auch nur als Beifang und «kommerziell uninteressant» ein. Sie seien «für den menschlichen Verzehr ungeeignet», schreiben die Tierschützer.

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