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ZVV zieht für neuen Halbstundentakt vor Gericht

Weil die Pläne des Bundes jene des Zürcher Verkehrsverbundes infrage stellen, hat dieser Beschwerde eingereicht.

Häufigere Verbindungen zwischen Bülach und Zürich-Hardrücke: Der ZVV hat beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht.
Häufigere Verbindungen zwischen Bülach und Zürich-Hardrücke: Der ZVV hat beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht.
Keystone

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat geplant, dass die S3 künftig während den Stosszeiten zwischen Zürich-Hardbrücke und Bülach im Halbstundentakt verkehrt. Im Dezember 2018 hätte es im Rahmen der 4. Teilegränzungen der Zürcher S-Bahn soweit sein sollen. Nun hat der ZVV aber ein Problem: «Die dafür benötigten sogenannten ‹Trassen› sollen dem Güterverkehr zur Verfügung stehen», schreibt der Verkehrsverbund heute Freitag in einer Mitteilung. Das habe das Bundesamt für Verkehr (BAV) Ende Januar entschieden.

Mit dem Entscheid des BAV über die Netznutzungspläne werde die Umsetzung des neuen Halbstundentakts in Frage gestellt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die S3 könnte auf diesem Abschnitt allenfalls nur noch im Stundentakt fahren. Der ZVV hat nun dagegen Beschwerde am Bundesverwaltungsgericht erhoben. Auch die Stadt Bülach trage die Beschwerde mit, so der Verkehrsverbund.

Züge bereits bestellt

Gestützt auf die erarbeiteten Konzepte habe der ZVV zusammen mit den übrigen Bestellern das Angebot der Zürcher S-Bahn verbindlich bei der SBB bestellt. «Auch das Fahrplanverfahren des ZVV für das Verbundangebot 2019, einschliesslich der S3 und der darauf ausgerichteten Buslinien, ist rechtskräftig abgeschlossen worden», heisst es in der Mitteilung weiter. Hinzu kommte, dass der Verkehrsverbund im Hinblick auf die zusätzlichen S-Bahn-Kurse der S3 zusätzliche Doppelstockzüge gekauft habe.

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