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Zwei Morde mit erstaunlichen Parallelen

Der Mord in Affoltern weist frappante Ähnlichkeiten mit einem früheren Tötungsdelikt auf: Der Fall «Godzilla», der morgen vor Gericht kommt.

Als Martial-Arts-Kämpfer aktiv: Der 30-Jährige, der am Sonntag erschossen wurde. (Quelle: Facebook.com)
Als Martial-Arts-Kämpfer aktiv: Der 30-Jährige, der am Sonntag erschossen wurde. (Quelle: Facebook.com)

In Zürich-Affoltern wurde am Sonntag ein 30-Jähriger mit vier Kugeln erschossen. Die Tat gibt nach wie vor Rätsel auf. Allmählich werden jedoch immer mehr Details aus dem Umfeld bekannt, in dem sich der Montenegriner bewegte. Der Mann arbeitete einerseits rund zehn Jahre lang als Türsteher, andererseits war er erfolgreicher Kampfsportler (Redaktion Tamedia berichtete).

Das Tötungsdelikt weist Ähnlichkeiten zu einem Fall auf, der morgen Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich behandelt wird. Eine Frau ist angeklagt, weil sie im November 2012 ihren Freund erschoss. Die Tat ereignete sich an derselben Strasse in Zürich-Affoltern. Während der jüngste Mord auf dem Trottoir der Wehntalerstrasse verübt wurde, ereignete sich jener von 2012 in einer Wohnung unweit davon entfernt.

Kampfsportler und Türsteher

Die Parallelen gehen noch weiter. Beide Männer waren als Kampfsportler und Türsteher tätig. Der damals 34-jährige Brasilianer mit dem Kampfnamen «Godzilla» gehörte zudem demselben Kampfsportverein wie der Montenegriner an. Ein Plakat des Fight Club Zürich aus dem Jahr 2011 zeigt, wie die beiden für ein Turnier in Glattbrugg posierten.

Der Fight Club Zürich ist ein Kampfsportverein, der offiziell am 16. Oktober 2008 eingetragen wurde. Das Zentrum an der Badenerstrasse in Zürich bietet Trainings für verschiedene Kampfsportarten wie Boxen, Muay Thai oder Mixed Martial Arts an. Letzteren übten auch die beiden Mordopfer aus. Im Club ist zurzeit niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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