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Der zweite Ausschaffungsversuch scheiterte um 3.30 Uhr

Zweimal hat die Zürcher Polizei vergeblich versucht, eine Familie aus Tschetschenien auszuschaffen. Diese erhält nun im Kilchberger Pfarrhaus Asyl. Jetzt werden Politiker aktiv.

Pascal Unternährer
Die tschetschenischen Mädchen Markha (Mitte) und Linda (links) wurden mit ihrer Familie ausgeschafft. Viele Kilchberger wie ihre Freundin Melanie (rechts) kämpften dafür, dass sie bleiben dürfen. (4. Juli 2015)
Die tschetschenischen Mädchen Markha (Mitte) und Linda (links) wurden mit ihrer Familie ausgeschafft. Viele Kilchberger wie ihre Freundin Melanie (rechts) kämpften dafür, dass sie bleiben dürfen. (4. Juli 2015)
Sabina Bobst
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Seit Februar dieses Jahres sind alle juristischen Mittel ausgeschöpft. Die sechsköpfige Familie aus Tschetschenien erhält in der Schweiz kein Asyl. Viereinhalb Jahre lebt sie schon in Kilchberg, ist bestens integriert und erhält grossen Support in der Gemeinde. So sind 2600 Personen dem Komitee «Hier zuhause» beigetreten, das sich für den Verbleib der Familie einsetzt.

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