Zum Hauptinhalt springen

Der zweite Ausschaffungsversuch scheiterte um 3.30 Uhr

Zweimal hat die Zürcher Polizei vergeblich versucht, eine Familie aus Tschetschenien auszuschaffen. Diese erhält nun im Kilchberger Pfarrhaus Asyl. Jetzt werden Politiker aktiv.

Die tschetschenischen Mädchen Markha (Mitte) und Linda (links) wurden mit ihrer Familie ausgeschafft. Viele Kilchberger wie ihre Freundin Melanie (rechts) kämpften dafür, dass sie bleiben dürfen. (4. Juli 2015)
Die tschetschenischen Mädchen Markha (Mitte) und Linda (links) wurden mit ihrer Familie ausgeschafft. Viele Kilchberger wie ihre Freundin Melanie (rechts) kämpften dafür, dass sie bleiben dürfen. (4. Juli 2015)
Sabina Bobst
Anfang Juni musste die Familie nach Russland ausreisen.
Anfang Juni musste die Familie nach Russland ausreisen.
Sabina Bobst
Nun haben sie beim Zürcher Migrationsamt ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung und Familiennachzug gestellt.
Nun haben sie beim Zürcher Migrationsamt ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung und Familiennachzug gestellt.
Sabina Bobst
1 / 3

Seit Februar dieses Jahres sind alle juristischen Mittel ausgeschöpft. Die sechsköpfige Familie aus Tschetschenien erhält in der Schweiz kein Asyl. Viereinhalb Jahre lebt sie schon in Kilchberg, ist bestens integriert und erhält grossen Support in der Gemeinde. So sind 2600 Personen dem Komitee «Hier zuhause» beigetreten, das sich für den Verbleib der Familie einsetzt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.