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Rekordzahl an Operationen in der Adus-Klinik

Die Dielsdorfer Privatklinik Adus feierte 2009 nicht nur ihr zehnjähriges Bestehen, sondern auch einen neuen Rekord bei den Operationen. Die Grenzen sind erreicht.

Dielsdorf - 3445 Operationen wurden in der Adus-Klinik im letzten Jahr durchgeführt. Das sind 187 mehr als im Vorjahr. 597-mal wurde der Graue Star operiert, 543-mal Krampfadern. In der Urologie stechen die 254 Vorhautverengungen heraus, in der Orthopädie die 164 Meniskusentfernungen.

Der stärkste Zuwachs wurde nach Angaben von Geschäftsführerin Beatrice Meier jedoch in der Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie registriert, wo es zu insgesamt 575 Operationen kam. Da nehmen sich die 20 Lidoperationen sowie die 4 Brustverkleinerungen respektive die 2 Brustvergrösserungen marginal aus. Nach Auskunft von Beatrice Meier will sich die Dielsdorfer Klinik auch «keineswegs in Richtung Schönheitschirurgie entwickeln». Das Kerngeschäft sei die ambulante Chirurgie. Die Zahl der Belegärzte ist von 32 auf 38 angestiegen. Operiert werden Patienten mit privater und allgemeiner Versicherung in der Grundversorgung.

Neues Röntgeninstitut

Eröffnet wurde die Klinik im Oktober 1999, unmittelbar nach der Schliessung des Akutspitals in Dielsdorf. Die damaligen Ärzte haben sich zu einer Aktiengesellschaft zusammengeschlossen. 2009 erreichte die Adus Medica AG bei einen Umsatz von rund 8,8 Millionen Franken einen Gewinn von gut 300 000 Franken. Die Privatklinik hat letztes Jahr das Röntgeninstitut Zürcher Unterland gekauft. Sie will sich in Richtung Radiologie entwickeln und eröffnet am 1. August ein völlig neu eingerichtetes Zentrum, zu dessen Ausrüstung auch ein Computertomograf gehört. Adus-Radiologie wird eine eigenständige Betriebsfirma. Eigenständig werden soll auch das Physiotherapie- und Trainingszentrum. Dort wurden im abgelaufenen Jahr 20 667 Therapien durchgeführt und über 10 000 Trainigsbesuche registriert.

Vom Widerstand zum Erfolg

Vorläufig noch zurückgestellt worden ist das Projekt eines Ärztehauses. In dieser Art von Gemeinschaftspraxis sollen Spezialisten dereinst ihre Untersuchungen durchführen können. «Wir sind jetzt aber am Anschlag bei der Infrastruktur», sagt Beatrice Meier. Das Ärztehaus müsste in einem Neubau neben dem Operationstrakt untergebracht werden. Dieses Projekt könne jedoch erst umgesetzt werden, wenn dafür ein definitives Nutzungskonzept vorliege und damit auch die Finanzierung gesichert sei, heisst es im Jahresbericht.

Die Adus-Klinik ist im Gesundheitszentrum Dielsdorf eingemietet und bietet Arbeit für 30 Vollzeitstellen. «Was klein angefangen hat, als mit Wagnissen verbundener Widerstand gegen obrigkeitliche Planung, hat sich zur Erfolgsgeschichte entwickelt», schreibt Verwaltungsratspräsident Thomas Poledna im Jahresbericht des Unternehmens, das am 19. Mai in Dielsdorf seine Generalversammlung durchführt.

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