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Rentenkürzung Millionenkampagne der Wirtschaft für Pensionskassenvorlage, TA vom 8. 12.

Zu hoher Umwandlungssatz.

Bei einer komplizierten Vorlage wie dieser, welche die Anpassung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule betrifft, ist die Debatte vor der Abstimmung besonders wichtig. Der Umwandlungssatz ist zu hoch, weil die Lebenserwartung stetig zunimmt. Und er ist zu hoch, weil sich auf den Kapitalmärkten die Rendite der risikoarmen Anlagen seit Beginn der Neunzigerjahre stetig verschlechtert hat. Dies hat nichts mit der Finanzkrise zu tun, sondern mit der tiefen Inflation und wird sich deshalb auch nicht einfach in Kürze auf wundersame Weise ändern. Um unsere Renten nachhaltig zu sichern, muss deshalb der Umwandlungssatz angepasst werden. Liegt der Umwandlungssatz zu hoch, wie es heute der Fall ist, sind die Pensionskassen gezwungen, zu hohe, nicht finanzierte Renten auszuschütten. Damit besteht die Gefahr, dass sie in Unterdeckung fallen und teure Sanierungsmassnahmen auf Kosten der Arbeitnehmenden ergreifen müssen.

Daniel Meier, Zürich

Wes Brot ich ess.

Die Millionenkampagne für die Pensionskassenvorlage ist kreativ. Da backt doch die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder auf einem Videoclip einen Kuchen, der viel grösser aus dem Ofen herauskommt, als er hineingeschoben wurde. Hausgemacht sozusagen. Nur fehlt die Etikette des Backwerkes. Die Nationalrätin steht in Lohn und Brot bei der Zürich-Versicherung.

Roger E. Schärer, Herrliberg

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