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Richterswil boomte in den 70er-Jahren

Richterswil - Das Ortsmuseum Richterswil schien sich bis anhin vor digitalen Ausstellungen zu scheuen. Bei den jährlich stattfindenden Gemeindeausstellungen griff man meist auf Fotografien aus dem grossen Fundus des Museums zurück. Auch die am Samstag beginnende Ausstellung «Richterswil wächst und wächst» verzichtet nicht auf den museumseigenen Fotoschatz. Doch er wird nur eine Randfunktion einnehmen: Hauptbestandteil der neuen Ausstellung bilden fünf Computer, auf denen die Bauetappen von 1960 bis 2009 nachverfolgt werden können. Heinz Jucker, Kurator des Richterswiler Ortsmuseums, sagt: «Im Vorstand haben wir keinen Experten, der diese Animation hätte erstellen können.» Jucker wandte sich an den ehemaligen Gemeindeingenieur Jachen Caflisch, der als Vermessungsexperte die Kenntnisse für die Darstellung der Bauetappen in Richterswil besitzt. «Wir hoffen, mit der Computeranimation auch jüngere Leute ins Ortsmuseum zu bringen», sagt Jucker. Was ihn bei der Betrachtung der Bilder am meisten erstaunt, ist, dass das stärkste und unkontrollierteste Wachstum der Gemeinde nicht heute, sondern zwischen 1970 und 1980 stattfand. Die Besucher können diese Bauetappen per Mausklick auf Stehbildern nachverfolgen und vergleichen.

Die neuesten Bilder der Ausstellung hat Ortsmuseums-Vorstandsmitglied Heinz Hickert in den vergangenen Monaten selber angefertigt. Sie umfassen unter anderem auch die bauliche Entwicklung der Gemeinde Samstagern.

Eröffnung «Richterswil wächst und wächst»: Samstag, 31. Oktober, 13-17 Uhr. Bis 22. November.

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