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Richterswiler in Spendierlaune

Die Stimmberechtigten folgten den Anträgen des Gemeinderats. Sie zeigten sich spendabel für Familien und Senioren.

Richterswil - Die Richterswiler wollen die familienergänzende Betreuung stärken. Sie haben einer Leistungsvereinbarung mit dem Tagesfamilienverein Richterswil-Samstagern an der gestrigen Gemeindeversammlung zugestimmt. Damit sind sie dem Antrag des Gemeinderats gefolgt. Dieser hatte argumentiert, die Nachfrage sei vorhanden und die Organisation und Finanzierung der Tagesfamilienvermittlung und -betreuung sei unbefriedigend. Insbesondere sei die finanzielle Entschädigung von Tageseltern unattraktiv und die Tarife seien nicht von den Einkommensverhältnissen der Nutzer abhängig. Mit der Gründung eines Tagesfamilienvereins und einer Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde wird das nun geändert. Die Gemeinde rechnet mit jährlich wiederkehrenden Kosten von rund 50 000 Franken.

Die 128 Teilnehmer der Gemeindeversammlung - 1,6 Prozent der Stimmberechtigten - zeigten sich nicht nur in Sachen Kinderbetreuung grosszügig. Was die Senioren angeht, stimmten sie einer Vereinbarung mit der Pro Senectute des Kantons Zürich zu. An der Poststrasse 10 wird der neue Alterskoordinator sein Büro haben. Der Stelleninhaber wird sich in einem 60-Prozent-Pensum um Anliegen der Seniorinnen und Senioren kümmern. Die Stimmberechtigten sagten Ja zu einem jährlich wiederkehrenden Kredit von 75 000 Franken. Massnahmen und Einrichtungen der Altersarbeit würden als Standard für die Beurteilung der Wohnqualität einer Gemeinde betrachtet, sagte Gemeinderätin Renate Büchi (SP).

Diskussionslos stimmte die Versammlung der revidierten Polizeiordnung zu. Sie bringt insbesondere ein explizites Verbot von Littering und regelt den Gebrauch der Videoüberwachung.

Die Bauabrechnung für den Neubau einer Meteorwasserleitung in der Glärnischstrasse und von Wasserleitungen im Schönauweg gab zu keinen Diskussionen Anlass. Der Kredit von gut 1,5 Millionen Franken wurde um knapp 200 000 Franken unterschritten.

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